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Spital Lachen AG



An der Urnenabstimmung vom 10. Juni 2001 hat das Märchler Stimmvolk den Vertrag betreffend Führung des Regionalspitals Lachen (Spitalvertrag) mit 5'177 Ja zu 3'093 Nein angenommen und damit der Überführung des Regionalspitals Lachen (Bezirksspital March/Höfe) in eine Aktiengesellschaft zugestimmt. Am 1. Januar 2002 nahm die Spital Lachen AG den Betrieb auf.

Das Aktienkapital und damit die Aktien sind je hälftig auf die Bezirke March und Höfe aufgeteilt. Auf die Spitalführung können die beiden Bezirke in erster Linie als Aktionäre Einfluss nehmen. Im Rahmen der Spitalgesetzgebung und des Spitalvertrages werden die Rechte der Aktionäre durch die Räte der beiden Bezirke wahrgenommen.

Die wichtigsten Aktionärsrechte betreffen die Statutenrevision, die Wahl von Verwaltungsrat und Revisionsstelle sowie die Rechnungsabnahme. Den Bezirksräten steht damit faktisch die oberste Organisationskompetenz und die Zuständigkeit für die Wahl des Verwaltungsrates zu.

Am 5. Juni 2005 hat der Märchler Souverän mit 9'306 Ja zu 2'048 Nein dem Baurechtsvertrag zwischen den Bezirken March und Höfe und der Spital Lachen AG zugestimmt. Dadurch konnten die bestehenden Spitalgebäude mittels Baurechtsvertrag in die Spital Lachen AG übertragen werden. Eigentümer des Grundstückes bleiben im Miteigentum je zur Hälfte die Bezirke March und Höfe. Das Baurecht wurde für die Dauer von 30 Jahren begründet.


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