Reichenburg
Einwohner: 2 906 (Stand: Ende 2008) Fläche: 11,6 km2 Reichenburg grenzt als die äusserste Schwyzer Gemeinde an die Kantone Glarus und St.Gallen. Das Dorf liegt am Fusse des Austockes mit weitem Blick auf die fruchtbare Linthebene. Die Ortschaft schart sich um den markanten Burghügel, der die weithin sichtbare Pfarrkirche St. Laurentius trägt. Die Ortsgeschichte ist eng mit dem Kloster Einsiedeln verbunden. Urkundlich lässt sich der Name bis ins 13. Jh. nachweisen. Aber schon früher soll sich auf dem Geländesporn die Burg eines gewissen Dietrich befunden haben. Davon kann wohl auch der Name Richisburg bzw. Reichenburg abgeleitet werden. Das neben Schwyz älteste Gemeindewappen geht auf dieses Rittergeschlecht zurück. 1370 wurde die ganze Herrschaft Reichenburg an den Einsiedler Fürstabt Markwald von Grünenberg verkauft. 1789 verzichtete das Kloster auf die Oberhoheit. Die Gleichstellung mit den übrigen Marchgemeinden erfolgte jedoch erst 1831. Reichenburg ist optimal erschlossen durch Strassen, Bahn und Bus. Die meisten Arbeitnehmer pendeln täglich zur Arbeit in die Agglomeration von Zürich. Durch verschiedene aufstrebende Gewerbe- und Handelsbetriebe kann auch eine beachtliche Zahl von Arbeitsplätzen im Ort selbst angeboten werden u.a.: Natursteinwerk, Blechbearbeitung, Fensterbau, Autoverwertung, Umwelttechnik, Pneuhandel. Freizeitangebot, Sehenswürdigkeiten Breites Vereinsangebot, Hirschlen-Seeli, Radfahren, Inline-Skating, Wanderwege. Pfarrkirche St. Laurentius (1885), Friedenskapelle (1660), Pfarrhaus (1743). Gemeindeverwaltung Reichenburg Kanzleiweg, Postfach 242, 8864 Reichenburg Tel. 055 464 30 60, Fax 055 464 30 69 |